FA WISSEN / LERNPFAD
Börsenzyklen & Crashs: was die Geschichte lehrt
Wie haben sich große Einbrüche wirklich entwickelt - und was lässt sich daraus belegen?
Crashs wirken in der Rückschau eindeutig, in der Gegenwart sind sie es nie. Dieser Pfad ordnet Börsenzyklen, die Einbrüche von 1929, 2000, 2008 und 2020 und die Begriffe Bulle und Bär anhand von Zahlen aus Quellen wie der Federal Reserve ein. Du siehst, wie Kredit Bewegungen verstärkt, wie unterschiedlich lang Erholungen dauerten und warum aus Geschichte keine Prognose wird.
- Zielgruppe
- Alle
- Dauer
- ca. 2 Stunden
- Voraussetzungen
- Lernpfad 21 (Wirtschaftsdaten) und 03 (Aktien-Basics) helfen; Pflicht ist keiner.
- Lernziel
- Du ordnest Crashs, Blasen und Erholungen anhand belegter Daten ein.
Schritte
Dein Fortschritt bleibt nur auf diesem Gerät gespeichert (localStorage), nicht auf einem Server.
Börsenzyklen erklärt: Aufschwung, Hoch, Abschwung, Tief
Der Rahmen: Konjunktur- und Börsenzyklus und warum sie nicht im Gleichschritt laufen.
Der Crash von 1929: Wie ein Boom auf Kredit endete
Der klassische Fall: Boom auf Kredit, Absturz und 25 Jahre bis zum alten Hoch.
Die Dotcom-Blase: Internet-Hoffnung, Kursrausch und Ernüchterung
Eine Blase um echten technischen Wandel, mit Nasdaq-Zahlen.
Die Finanzkrise 2007 bis 2009: Zahlen und Zusammenhänge
Ein Immobilienmarkt-Problem wird zur globalen Krise: Zahlen und Notenbank-Reaktion.
Der Corona-Einbruch 2020: Ein schneller Absturz im Zeitraffer
Ein Absturz im Zeitraffer und die schnelle Reaktion der Notenbank.
Bullenmarkt und Bärenmarkt: Was die Begriffe bedeuten
Die Begriffe sauber: Definition, 20-Prozent-Konvention, Grenzen.
Lehren aus Crashs: Was die Geschichte belegt und was nicht
Was sich aus den Fällen ableiten lässt - und was ausdrücklich nicht.
Begriffe auf diesem Weg
VolatilitätDiversifikationBörsenindex
Abschluss-Check
Aufgaben
Überlege zuerst selbst, dann klappe die Musterlösung auf.
Ein Bekannter sagt: Nach jedem Crash geht es in zwei Jahren wieder aufwärts. Was antwortest du mit Daten aus diesem Pfad?
Die Fälle unterscheiden sich stark: Der Dow brauchte nach 1929 bis November 1954 für sein altes Hoch, die Nasdaq nach 2000 bis April 2015, der Corona-Einbruch war dagegen ein Absturz von wenigen Wochen. Eine feste Erholungsdauer lässt sich daraus nicht ableiten.
Ein Artikel nennt einen Rückgang von 19 Prozent einen Bärenmarkt, ein anderer nicht. Wie ordnest du das ein?
Die 20-Prozent-Grenze ist eine Konvention von Quellen wie Investor.gov, kein Naturgesetz. Entscheidend ist, welche Definition der Artikel nennt und über welchen Zeitraum und Index er spricht.
Was zeigt der Zyklus 2007 bis 2009 über das Verhältnis von Kursen und Wirtschaft?
Nach Fed-Daten fiel der S&P 500 vom Hoch im Oktober 2007 bis zum Tief im März 2009 um 57 Prozent, die Rezession dauerte von Dezember 2007 bis Juni 2009. Das Kurshoch lag vor Rezessionsbeginn, das Kurstief vor ihrem Ende: Kurse und Wirtschaftsdaten laufen zeitversetzt.
Quiz-Selbsttest
Antworte zuerst im Kopf, dann klappe die Antwort auf.
Wie stark fiel der Dow Jones laut Federal Reserve History bis zum Tief im Juli 1932 gegenüber dem Hoch?
Um 89 Prozent: von 381,17 Punkten am 3. September 1929 auf 41,22 am 8. Juli 1932.
Wie lautet die übliche Definition eines Bärenmarkts nach Investor.gov?
Ein Rückgang eines breiten Marktindex um 20 Prozent oder mehr über mindestens zwei Monate.
Danach weiter mit
- Finanzdaten & KI-Tools sicher nutzen - Du hast die Geschichte eingeordnet - im letzten Pfad prüfst du, wie du Daten, Meldungen und KI-Antworten selbst bewertest.
Allgemeine Information, keine Anlageberatung. Risikohinweis