
Stand: 26.10.2026, Abend
Als sich das Coronavirus über China hinaus ausbreitete, fielen die Preise vieler Anlagen weltweit. Laut Liberty Street Economics der New Yorker Fed sank der S&P 500 steil und löste im März dreimal marktweite Handelsunterbrechungen (Circuit Breaker) aus. Bis zum 23. März lag der Aktienmarkt 34 Prozent unter seinem Februar-Hoch. Anleger suchten Sicherheit in US-Staatsanleihen, deren Renditen auf Rekordtiefs fielen. Maße für die erwartete Schwankung stiegen stark (abgerufen 26.10.2026).
Die Fed erhöhte ab 9. März Umfang und Laufzeit ihrer Repo-Geschäfte, um die kurzfristige Dollar-Finanzierung zu stützen. Am 15. März senkte der Offenmarktausschuss den Zinsrahmen auf 0 bis 0,25 Prozent und kündigte Käufe von mindestens 500 Milliarden Dollar Staatsanleihen und 200 Milliarden Dollar Hypothekenpapieren an (Federal Reserve, FOMC-Erklärung vom 15.03.2020, und Liberty Street Economics).
Das NBER datiert das Hoch der US-Wirtschaftsaktivität auf Februar 2020 und das Tief auf April 2020. Es stufte die Phase wegen ihrer Tiefe und Breite trotz kurzer Dauer als Rezession ein (NBER, abgerufen 26.10.2026). Zum Vergleich: Die Rezession 2007 bis 2009 dauerte nach der Fed von Dezember 2007 bis Juni 2009. Wie sich Kurse danach entwickelten, ist in diesen Quellen nicht ausgewertet; hier bleibt es offen. Weiter: Bullen- und Bärenmärkte und Lehren aus Crashs. Keine Anlageberatung.
Eine automatische Handelsunterbrechung bei sehr starken Kursverlusten. Laut New Yorker Fed wurde der US-Handel im März 2020 dreimal so gestoppt.
Das NBER stufte sie wegen der Tiefe und der breiten Wirkung auf die Wirtschaft als Rezession ein, auch wenn sie nur wenige Monate dauerte.
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