DAX 25.410,84 ▲0,91%S&P 500 7.676,77 ▲0,70%Nasdaq 26.169,38 ▲0,82%Euro Stoxx 50 6.116,23 ▲0,79%Apple 343,91 ▼1,10%Microsoft 532,60 ▲1,54%NVIDIA 216,00 ▲2,39%Tesla 391,62 ▲5,21%Amazon 249,09 ▲0,44%Alphabet 316,80 ▼1,06%Meta 630,56 ▼1,88%SAP 212,25 ▼1,00%Siemens 261,40 ▲1,79%Allianz 431,20 ▲0,77%Dt. Telekom 24,98 ▼1,46%BMW 57,74 ▲0,56%EUR/USD 1,12 ▼0,04%Gold 4.016,38 ▲0,07%Rohöl WTI 101,33 ▼1,88%Bitcoin 79.918,00 ▼0,53%Ethereum 2.307,38 ▼1,34%DAX 25.410,84 ▲0,91%S&P 500 7.676,77 ▲0,70%Nasdaq 26.169,38 ▲0,82%Euro Stoxx 50 6.116,23 ▲0,79%Apple 343,91 ▼1,10%Microsoft 532,60 ▲1,54%NVIDIA 216,00 ▲2,39%Tesla 391,62 ▲5,21%Amazon 249,09 ▲0,44%Alphabet 316,80 ▼1,06%Meta 630,56 ▼1,88%SAP 212,25 ▼1,00%Siemens 261,40 ▲1,79%Allianz 431,20 ▲0,77%Dt. Telekom 24,98 ▼1,46%BMW 57,74 ▲0,56%EUR/USD 1,12 ▼0,04%Gold 4.016,38 ▲0,07%Rohöl WTI 101,33 ▼1,88%Bitcoin 79.918,00 ▼0,53%Ethereum 2.307,38 ▼1,34%
Artikel › Börsenzyklen erklärt: Aufschwung, Hoch, Abschwung, Tief

Börsenzyklen erklärt: Aufschwung, Hoch, Abschwung, Tief

Von der FA Redaktion · 26.10.2026, 22:40 Uhr · mit KI-Unterstützung erstellt einordnung
Börsenzyklen erklärt: Aufschwung, Hoch, Abschwung, Tief
Artikel teilen

Stand: 26.10.2026, Abend

Das Wichtigste in Kürze
  • Ein Zyklus beschreibt ein Auf und Ab, keinen festen Fahrplan: Länge und Stärke der Phasen schwanken.
  • Konjunkturzyklus (Wirtschaft) und Börsenzyklus (Kurse) laufen nicht im Gleichschritt.
  • Im Zyklus 2007 bis 2009 lag das Kurshoch vor dem Beginn der Rezession, das Kurstief vor ihrem Ende.
  • Daten aus der Vergangenheit ordnen ein, sie sagen kein Datum für die nächste Wende voraus.

Zwei Zyklen, die oft verwechselt werden

Der Konjunkturzyklus misst die Wirtschaft: Das NBER, das die US-Konjunkturphasen datiert, beschreibt Expansionen als Zeit zwischen Tief und Hoch der Wirtschaftsaktivität, Rezessionen als Zeit zwischen Hoch und Tief. Expansion sei der Normalzustand, die meisten Rezessionen seien kurz (NBER, abgerufen 26.10.2026). Der Börsenzyklus beschreibt dagegen die Kurse eines Marktes. Beide hängen zusammen, laufen aber nicht gleichzeitig.

Ein belegtes Beispiel: 2007 bis 2009

Nach der Federal Reserve dauerte die Rezession von Dezember 2007 bis Juni 2009. Der S&P 500 fiel vom Hoch im Oktober 2007 bis zum Tief im März 2009 um 57 Prozent (Federal Reserve History, abgerufen 26.10.2026). Der Kursrückgang begann also vor der Rezession, und das Kurstief lag vor ihrem offiziellen Ende. Die Börse bewegte sich hier früher als die Wirtschaftsdaten. Ein Muster, auf das du dich verlassen kannst, ist das nicht: Es ist ein Fall.

Die Phasen grob eingeordnet

Üblich ist eine Vierteilung: Aufschwung (Kurse steigen, Stimmung wird besser), Hoch (Optimismus ist hoch), Abschwung (Kurse fallen, Stimmung kippt) und Tief (Kurse bleiben niedrig, bevor sie sich erholen). Im Rückblick sind die Wendepunkte klar, in der Gegenwart sind sie es nicht. Wie Anstiege und Rückgänge benannt werden, steht im Artikel zu Bullen- und Bärenmärkten. Historische Fälle: 1929, Dotcom-Blase, Finanzkrise 2008. Zur Schwankung selbst: Volatilität. Keine Anlageberatung.

Artikel teilen

Häufige Fragen

Ist ein Börsenzyklus berechenbar?

Nein. Die Phasen lassen sich im Rückblick benennen, Länge und Zeitpunkt der Wenden schwanken stark. Der Artikel beschreibt Muster aus der Vergangenheit, keine Vorhersage.

Warum laufen Kurse und Wirtschaft nicht gleichzeitig?

Kurse bilden Erwartungen ab, Wirtschaftsdaten werden mit Verzögerung erhoben und veröffentlicht. Im Zyklus 2007 bis 2009 lag das Kurshoch laut Fed-Daten vor Rezessionsbeginn.

Gibt es einen Zyklus mit festen Jahren?

Eine feste Länge ist durch die hier genutzten Quellen nicht belegt. Die NBER-Chronologie zeigt Phasen unterschiedlicher Dauer.

Quellen: NBER: Business Cycle Dating (abgerufen 26.10.2026) · Federal Reserve History: The Great Recession (abgerufen 26.10.2026)
Hinweis: Dieser Artikel dient der Information und Einordnung. Er ist keine Anlageberatung und keine Kauf- oder Verkaufsempfehlung. Kursdaten können verzögert oder fehlerhaft sein. Mehr dazu im Risikohinweis.