
Stand: 27.10.2026, früh
Das Statistische Bundesamt listet in seiner Wochenvorschau für die 44. Kalenderwoche (abgerufen 27.10.2026, 07:51 Uhr) einen vollen Daten-Freitag: Um 10:00 Uhr erscheint die Schnellmeldung zum Bruttoinlandsprodukt für das 3. Quartal 2026. Im Laufe desselben Tages folgen die vorläufigen Ergebnisse zum Verbraucherpreisindex für Oktober (inklusive des harmonisierten Verbraucherpreisindex), die monatliche Arbeitsmarktstatistik mit Erwerbstätigen, Erwerbslosen und Erwerbslosenquote für September sowie die Außenhandelspreise für September. Dazu kommt bereits heute, am 27.10., die Zahl der Woche zur Sparquote im internationalen Vergleich.
Der Freitag liefert auf einen Schlag drei Ebenen der Konjunktur: die Produktion (BIP), die Preise (VPI) und den Arbeitsmarkt. Genau diese Ebenen tauchen auch in den Definitionen des Konjunkturbegriffs auf - und genau so lassen sie sich einordnen: Was das BIP misst und wie die Varianten zu lesen sind, steht im neuen Lernpfad-Artikel; die zwei Zählweisen der Arbeitsmarktdaten erklärt ein zweiter. Wer die Schnellmeldung am Freitag liest, weiß damit schon, welche Zahl was aussagt.
Eine Schnellmeldung ist die erste Schätzung - sie kommt schnell, aber nicht endgültig. Dasselbe gilt für den vorläufigen Verbraucherpreisindex. Beide Werte werden später im Regelwerk nachgemeldet; die Einordnung am Freitag startet also mit einer ersten, nicht mit der letzten Zahl. Für den Vergleich lohnt der Blick auf die bisherigen Quartale in der Destatis-Tabelle, die der Artikel zum Konjunkturzyklus nutzt. Keine Anlageberatung.
In der Wochenvorschau des Statistischen Bundesamts - sie führt die festen Veröffentlichungstermine der Kalenderwoche mit Berichtszeitraum und Erscheinungstag.
Der Verbraucherpreisindex ist die nationale Inflationsmessung, der harmonisierte Verbraucherpreisindex die europaweit vergleichbare Variante. Destatis veröffentlicht beide.
Nein. BIP-Schnellmeldung und vorläufiger VPI sind erste Schätzungen; die Detailergebnisse folgen später.