
Tesla hat in der Nacht seine Zahlen zum dritten Quartal 2026 veröffentlicht. Der Umsatz lag bei 28,05 Milliarden US-Dollar und damit nahezu unverändert zum Vorjahr (28,1 Milliarden). Der vom Unternehmen zusammengestellte Analystenkonsens hatte im Schnitt 28,3 Milliarden erwartet. Der operative Gewinn fiel auf 718 Millionen Dollar nach 1,62 Milliarden im Vorjahresquartal. Der Nettogewinn lag bei 787 Millionen Dollar (Vorjahr: 1,37 Milliarden).

Die Auslieferungen sanken um 2 Prozent auf 486.532 Fahrzeuge, der Umsatz im Autogeschäft um 3 Prozent auf 20,56 Milliarden Dollar (CNBC). Die Energiesparte verlor 16 Prozent auf 2,88 Milliarden, unter anderem wegen tarifbedingter Erstattungen, wie Tesla im Bericht erklärt. Gleichzeitig wuchs das Service-Geschäft auf 4,6 Milliarden Dollar. Positiv: Der operative Cashflow erreichte 6,3 Milliarden Dollar, der Free Cashflow 1,5 Milliarden. Die Gigafactory Berlin meldete Rekordproduktion, und Tesla stellte den Semi-Truck in Serienfertigung.
Quellen: Tesla Q3 2026 Update Deck (21.10.2026).
Die Marge leidet unter höheren Ausgaben für Forschung, etwa an KI und Robotik, und unter gesunkenen Einnahmen aus Umweltgutschriften. Gleichzeitig zeigt der Cashflow, dass das Geschäft weiter Geld erwirtschaftet. Beides kann stimmen. Ob das die Aktie trägt, entscheidet der Markt heute. Dieser Artikel ist eine Einordnung, keine Anlageempfehlung. (Stand: 22.10.2026, 08:30 Uhr.)
Umsatz nahezu unverändert bei 28,05 Milliarden US-Dollar, operatives Ergebnis 718 Millionen (Vorjahr: 1,62 Milliarden), Nettogewinn 787 Millionen Dollar, Auslieferungen minus 2 Prozent.
Tesla nennt höhere Ausgaben für Forschung (KI, Robotik), geringere Einnahmen aus Umweltgutschriften und eine schwächere Energiesparte als Gründe.
Operativer Cashflow von 6,3 Milliarden Dollar, Free Cashflow von 1,5 Milliarden, Rekordproduktion in Grünheide und Serienstart des Tesla Semi.