
Industrie-Auftragseingang steigt, DEUTZ meldet Wachstum. Dazu die Vortagsstände der Börsen. Der Überblick über die wichtigsten Nachrichten seit dem Vorabend.
Der reale, saison- und kalenderbereinigte Auftragseingang im Verarbeitenden Gewerbe ist im September 2026 nach vorläufigen Angaben des Statistischen Bundesamtes um 4,4 Prozent gegenüber dem Vormonat gestiegen. Ohne Großaufträge lag das Plus sogar bei 5,1 Prozent. Der August-Wert wurde auf minus 10,1 Prozent revidiert (vorläufig: minus 10,6 Prozent), sodass der September ein Gegenstück zum Vormonatseinbruch bildet. Im weniger volatilen Dreimonatsvergleich lag der Auftragseingang im dritten Quartal insgesamt 0,2 Prozent über dem zweiten Quartal. (Statistisches Bundesamt, Pressemitteilung vom 05.11.2026)
DEUTZ meldete für Juli bis September 2026 laut Dow Jones einen Umsatz von 553,9 Millionen Euro (+12,3 Prozent), ein bereinigtes EBIT von 38,5 Millionen Euro (+23,4 Prozent) und einen Auftragseingang von 631,2 Millionen Euro (+34,2 Prozent). Die bereinigte EBIT-Marge stieg von 6,3 auf 7,0 Prozent. Für 2026 bestätigte das Unternehmen eine Umsatzspanne von 2,3 bis 2,5 Milliarden Euro und erwartet die bereinigte EBIT-Marge nun am oberen Ende des Zielkorridors von 6,5 bis 8,0 Prozent. (Dow Jones via FinanzNachrichten, 5.11., 8:03 Uhr)
Die Deutsche EuroShop SE hat per Pflichtmitteilung ihre Umsatzprognose präzisiert und die Ergebnisprognose für das Geschäftsjahr 2026 angehoben. (FinanzNachrichten)
Die SNP Schneider-Neureither & Partner SE hat in einer Ad-hoc-Mitteilung ihre Prognose für das Gesamtjahr 2026 angehoben. (FinanzNachrichten)
Der September-Anstieg der Industrie-Aufträge ist eine Gegenbewegung zum revidierten August-Rückgang. Der glättende Quartalsvergleich (+0,2 Prozent) fällt deutlich kleiner aus. DEUTZ meldet zugleich Wachstum bei Umsatz, Aufträgen und bereinigtem Betriebsergebnis. Diese Unternehmenszahlen sind vom gesamtwirtschaftlichen Auftragseingang zu unterscheiden. Vortagsstände, frühe Futures-Meldung und Abruf-Snapshot sind keine gleichzeitige Marktmessung und erlauben keine Prognose. Dies ist Information, keine Anlageempfehlung.
Der reale, saison- und kalenderbereinigte Auftragseingang im Verarbeitenden Gewerbe stieg nach vorläufigen Angaben von Destatis um 4,4 Prozent zum Vormonat; ohne Großaufträge betrug das Plus 5,1 Prozent. Der August wurde auf minus 10,1 Prozent revidiert.
Für Juli bis September 2026: 553,9 Millionen Euro Umsatz (+12,3 Prozent), 38,5 Millionen Euro bereinigtes EBIT (+23,4 Prozent), 631,2 Millionen Euro Auftragseingang (+34,2 Prozent), laut Dow Jones/FinanzNachrichten. Das sind Quartalswerte, keine Neunmonatszahlen.