
Stand: 23.10.2026, früher Morgen
Der französische Kosmetikkonzern L'Oréal hat im dritten Quartal 2026 zugelegt: Der um Währungseffekte bereinigte Umsatz stieg um 7,7 Prozent auf 11,56 Milliarden Euro, wie das Unternehmen mitteilte (übernommen von n-tv, 23.10., 06:44 Uhr). Besonders stark war die Nachfrage nach Luxusparfüms sowie Haut- und Haarpflegeprodukten.
Laut Mitteilung profitierte L'Oréal von neuen Produkten, darunter Premium-Shampoos der Marke Kérastase und Sonnenschutzmittel von La Roche-Posay. Auch die Marken CeraVe und Prada-Parfüms wurden genannt. Zusätzlich nimmt der Konzern gezielt Kunden ins Visier, die Abnehmspritzen nutzen, und bewirbt Produkte gegen Begleiterscheinungen wie erschlaffende Gesichtshaut - ein Zeichen, wie stark der Konzern Trends im Verbraucherverhalten aufgreift.
Analysten und Manager verweisen in solchen Phasen auf den sogenannten Lippenstift-Effekt: In wirtschaftlich unsicheren Zeiten gönnen sich Verbraucher erschwinglichen Luxus - etwa Pflege und Parfüm - statt großer Anschaffungen. Für Unternehmen wie L'Oréal bedeutet das: Die Nachfrage bleibt auch dann stabil, wenn Konsumenten andernorts sparen. Ob sich dieser Effekt in den kommenden Quartalen fortsetzt, ist offen; die Zahlen belegen ihn für das dritte Quartal.
Die Quartalszahlen liegen mit der Unternehmensmitteilung vor; eine eigene Prognose des Unternehmens wurde in der übernommenen Meldung nicht genannt. Auf der n-tv-Seite wurde die L'Oréal-Aktie zuletzt mit 433,10 Euro geführt (Kursanzeige, abgerufen am Morgen des 23.10.). Wie immer bei Einzelwerten: Quartalszahlen sind ein Datenpunkt, keine Kauf- oder Verkaufsempfehlung.
Der währungsbereinigte Umsatz stieg um 7,7 Prozent auf 11,56 Milliarden Euro, laut Unternehmensmitteilung (übernommen von n-tv am 23.10.).
Die Beobachtung, dass Verbraucher in unsicheren Zeiten kleine, erschwingliche Luxusgüter wie Kosmetik kaufen, statt bei allem zu sparen. Der Begriff beschreibt ein Verhaltensmuster, kein Naturgesetz.
Laut Mitteilung vor allem in China und den Schwellenländern.