
Die Inflationsrate in Deutschland wird im Oktober 2026 voraussichtlich 2,8 Prozent betragen, gemessen als Veränderung des Verbraucherpreisindex (VPI) zum Vorjahresmonat. Das teilt das Statistische Bundesamt in der Pressemitteilung Nr. 382 vom 30. Oktober 2026 mit. Gegenüber September 2026 sinken die Verbraucherpreise demnach um 0,2 Prozent. Zum Vergleich: Im September hatte die Rate bei 3,3 Prozent gelegen, im August bei 2,9 Prozent.
Die Inflationsrate ohne Nahrungsmittel und Energie, oft als Kerninflation bezeichnet, liegt im Oktober voraussichtlich bei 2,1 Prozent. Die Preise für Energie steigen gegenüber dem Vorjahresmonat voraussichtlich um 12,2 Prozent - nach 14,9 Prozent im September. Nahrungsmittel verteuerten sich um 0,4 Prozent, Dienstleistungen um 2,5 Prozent.
Die Werte sind Schnellschätzungen auf Basis der bis dahin vorliegenden Ergebnisse. Die endgültigen Ergebnisse für Oktober veröffentlicht Destatis am 11. November 2026. Neben dem nationalen VPI gibt es den Harmonisierten Verbraucherpreisindex (HVPI), der für Vergleiche im Euroraum genutzt wird; auch er liegt vorläufig bei plus 2,8 Prozent.
Für dich heißt das: Die Gesamtteuerung ist im Oktober etwas zurückgegangen, vor allem weil die Energiepreise etwas weniger stark zogen. Die Kerninflation zeigt, dass die Preise ohne die schwankenden Energie- und Lebensmittelkomponenten deutlich ruhiger laufen.
Voraussichtlich 2,8 Prozent zum Vorjahresmonat (vorläufig, Destatis). Die endgültigen Werte erscheinen am 11. November 2026.
Die Inflationsrate ohne Nahrungsmittel und Energie. Sie liegt im Oktober 2026 vorläufig bei 2,1 Prozent und gilt als Maß für die zugrunde liegende Preisdynamik.