
Der Umsatz der deutschen Einzelhandelsunternehmen ist im September 2026 gegenüber August kalender- und saisonbereinigt real um 2,0 Prozent und nominal um 1,5 Prozent gesunken. Das meldet das Statistische Bundesamt in seiner Pressemitteilung Nr. 383 vom 2. November 2026 - die Werte sind vorläufig. Gegenüber dem Vorjahresmonat September 2025 sank der Umsatz real um 2,3 Prozent, nominal stieg er um 1,2 Prozent.
Gleichzeitig revidierte Destatis den August: Der Umsatz stieg danach real um 1,2 Prozent zum Vormonat (vorläufig gemeldet: +1,3 Prozent) und nominal um 1,6 Prozent. Solche Revisionen sind üblich, weil nachträglich weitere Meldungen der Unternehmen eingehen.
Der reale Umsatz der Tankstellen sank im September um 3,4 Prozent zum Vormonat und um 9,3 Prozent zum Vorjahresmonat; nominal stieg er gegenüber dem Vorjahr um 16,2 Prozent - ein Zeichen dafür, wie stark Preise den nominalen Umsatz treiben können. Im Lebensmitteleinzelhandel ging der reale Umsatz um 1,4 Prozent zum Vormonat zurück.
Real heißt preisbereinigt, nominal nicht - der Unterschied zeigt den Preiseffekt. Für dich ist die Meldung ein Stimmungsbild des Konsums in Deutschland: Nach einem starken August gab es im September einen spürbaren Dämpfer. Ein Monat allein ist noch kein Trend.
Der Umsatz sank kalender- und saisonbereinigt real um 2,0 Prozent zum Vormonat und um 2,3 Prozent zum Vorjahresmonat (vorläufige Werte, Destatis).
Real ist preisbereinigt und zeigt die tatsächliche Absatzmenge; nominal enthält Preissteigerungen. Steigen die Preise, kann der nominale Umsatz wachsen, obwohl real weniger verkauft wurde.