
Die deutsche Wirtschaft ist im Sommer weiter gewachsen: Das Bruttoinlandsprodukt (BIP) stieg im 3. Quartal 2026 gegenüber dem 2. Quartal - preis-, saison- und kalenderbereinigt - um 0,2 Prozent. Das teilte das Statistische Bundesamt am 30. Oktober 2026 in seiner Schnellmeldung mit. Damit setzt sich das Wachstum aus der ersten Jahreshälfte fort.
Gegenüber dem Vorjahresquartal lag die Wirtschaftsleistung preisbereinigt um 1,3 Prozent höher als im 3. Quartal 2025; preis- und kalenderbereinigt betrug der Anstieg 1,2 Prozent. Nach den vorläufigen Erkenntnissen entwickelten sich die Konsumausgaben gegenüber dem Vorquartal leicht positiv, während die Investitionen zurückgingen. Die in der ersten Jahreshälfte noch sehr dynamische Entwicklung der Exporte schwächte sich im 3. Quartal merklich ab.
Wie üblich hat Destatis mit der Erstberechnung auch die bisherigen Quartalsergebnisse überarbeitet. Ergebnis: Für das preisbereinigte BIP des 1. und 2. Quartals 2026 ergaben sich keine Änderungen gegenüber den bisherigen Veröffentlichungen.
Es ist eine Schnellmeldung: Sie liefert die erste Schätzung des Quartals und kann sich noch ändern. Ausführliche Ergebnisse - etwa zur Rolle einzelner Wirtschaftsbereiche - veröffentlicht Destatis am 25. November 2026. Wichtig ist außerdem der Vergleichszeitraum: Die 0,2 Prozent beziehen sich auf das Vorquartal, die 1,3 Prozent auf das Vorjahresquartal. Beide Angaben beantworten unterschiedliche Fragen und dürfen nicht vermischt werden.
Das BIP stieg im 3. Quartal 2026 um 0,2 Prozent gegenüber dem Vorquartal (preis-, saison- und kalenderbereinigt). Gegenüber dem Vorjahresquartal betrug der Anstieg preisbereinigt 1,3 Prozent (Destatis, 30.10.2026).
Eine erste, vorläufige Schätzung auf Basis der bis dahin vorliegenden Daten. Ausführliche Ergebnisse folgen am 25. November 2026; Korrekturen sind möglich.
Nach vorläufigen Erkenntnissen von Destatis stiegen die Konsumausgaben leicht, während die Investitionen zurückgingen und die Exportdynamik nachließ.