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Artikel › Arbeitskosten 2024: 44,32 Euro je Stunde im Bundesdurchschnitt

Arbeitskosten 2024: 44,32 Euro je Stunde im Bundesdurchschnitt

Von der FA Redaktion · 05.11.2026, 08:20 Uhr · mit KI-Unterstützung erstellt einordnung
Arbeitskosten 2024: 44,32 Euro je Stunde im Bundesdurchschnitt
Symbolische Illustration (Redaktion, KI-markiert), keine Darstellung gemessener Kurs- oder Datenverläufe.
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Eine geleistete Arbeitsstunde kostete Arbeitgeber in Deutschland im Jahr 2024 durchschnittlich 44,32 Euro. Das geht aus der Arbeitskostenerhebung hervor, die das Statistische Bundesamt heute, 5.11.2026, als Pressemitteilung Nr. 388 veröffentlicht hat.

Regionale Unterschiede

Am höchsten waren die Arbeitskosten in Hamburg mit 49,41 Euro je Stunde, gefolgt von Hessen mit 47,83 Euro. Am niedrigsten lagen sie in Mecklenburg-Vorpommern (36,40 Euro) und Sachsen-Anhalt (36,53 Euro). Destatis beschreibt drei Ländergruppen: die östlichen Flächenländer und Schleswig-Holstein unter 40 Euro (bis 39,95 Euro in Schleswig-Holstein), eine mittlere Gruppe von 42,53 Euro im Saarland bis 44,15 Euro in Rheinland-Pfalz sowie die Spitzengruppe Hessen, Baden-Württemberg, Bayern und die Stadtstaaten zwischen 45,03 Euro in Bremen und 49,41 Euro in Hamburg.

Unterschiede nach Branchen

Noch größer sind die Unterschiede zwischen den Wirtschaftszweigen: Am unteren Ende liegen die Gastronomie (25,73 Euro), die Beherbergung (26,68 Euro) sowie Gebäudebetreuung, Garten- und Landschaftsbau (27,34 Euro). Über 70 Euro kostete die Stunde dagegen in der Personenbeförderung in der Luftfahrt (83,78 Euro), der Tabakverarbeitung (75,82 Euro), der Kokerei und Mineralölverarbeitung (74,40 Euro) sowie dem Kohlebergbau (73,75 Euro).

Woraus sich Arbeitskosten zusammensetzen

Gut drei Viertel (75,9 Prozent) der Arbeitskosten entfielen 2024 auf die Bruttoverdienste, 22,6 Prozent auf die Sozialbeiträge der Arbeitgeber, 0,4 Prozent auf Aus- und Weiterbildung. Diese ausgewählten Obergruppen bilden keine vollständige Aufteilung. Laut Tabelle der Mitteilung sind Sonderzahlungen (7,3 Prozent der gesamten Arbeitskosten) und Vergütung nicht gearbeiteter Tage wie Urlaub und Feiertage (10,9 Prozent) bereits Untergruppen der Bruttoverdienste, also nicht zusätzlich zu den 75,9 Prozent zu addieren. Der Fließtext der Mitteilung fasst beide Posten ungenau zusammen; hier folgen wir der getrennten Tabelle. Entgeltfortzahlung im Krankheitsfall ist dagegen Teil der Arbeitgeber-Sozialbeiträge (3,6 Prozent der gesamten Arbeitskosten).

Einordnung

Für dich sind Arbeitskosten ein Blick hinter die Gehaltszahlen: Sie enthalten neben dem Bruttolohn auch die Arbeitgeberbeiträge zur Sozialversicherung und zeigen, was eine Stunde Arbeit den Betrieb insgesamt kostet.

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Häufige Fragen

Wie hoch sind die Arbeitskosten in Deutschland?

Im Jahr 2024 kostete eine geleistete Arbeitsstunde Arbeitgeber im Bundesdurchschnitt 44,32 Euro - von 36,40 Euro in Mecklenburg-Vorpommern bis 49,41 Euro in Hamburg (Destatis, Arbeitskostenerhebung 2024).

Was zählt zu den Arbeitskosten?

Zu den Arbeitskosten zählen Bruttoverdienste und Lohnnebenkosten. 2024 entfielen laut Destatis 75,9 Prozent auf Bruttoverdienste, 22,6 Prozent auf Arbeitgeber-Sozialbeiträge und 0,4 Prozent auf Aus- und Weiterbildung. Sonderzahlungen und Vergütung nicht gearbeiteter Tage sind bereits in den Bruttoverdiensten enthalten.

Quellen: Statistisches Bundesamt: Pressemitteilung Nr. 388 vom 5.11.2026
Hinweis: Dieser Artikel dient der Information und Einordnung. Er ist keine Anlageberatung und keine Kauf- oder Verkaufsempfehlung. Kursdaten können verzögert oder fehlerhaft sein. Mehr dazu im Risikohinweis.